Walking away from an explosion in slow motion
ein Solo von Selina Koch und Zina Vaessen
Co-Choreografie u. Produktion: Selina Koch u. Zina Vaessen,
Tanz: Selina Koch, Lichtdesign: Ingo Keil, Outside Eye: Declan Withacker Co-Production: E-WERK Freiburg (DE)
Dauer: 30 Minuten
Assistance: Ida Biegel
Kopruction: ROXY Birsfelden and E-WERK Freibu: 1
assification and instead proposes a possibility
Walking
away from an explosion in slow motion erforscht die Echos lauter, plötzlicher
Bewegungen: ein Aufprall, der den Körper verändert, bevor das Bewusstsein die
Chance hat zu realisieren, was geschehen ist, ein Geräusch, das einen
aufschrecken lässt oder viel subtiler, aber manchmal genauso schockierend:
Ein Blick trifft uns und fährt uns durch Mark und Bein. Was bedeuten solche
Erschütterungen für unsere Körper? Wie gehen unsere Körper mit Erfahrungen
um, die sie nur schwer verarbeiten können? In reduzierten Bildern machen die
Choreografinnen die energetischen Verläufe des Nachhalls sichtbar – die
verspäteten, oft inadäquaten Reaktionen auf das, was wir im Moment der
Erschütterung nicht verstehen können. Sie beginnen mit dem Nachhall zu spielen,
setzen ihn anders wieder zusammen und beobachten seine spukhafte Wiederkehr. So
wird die Bühne zum Labor, in dem Angst in Energie umgewandelt wird. Und es
entsteht ein Schutzraum, in dem ein feinsinniger Umgang mit grober
Destruktionskraft erprobt werden kann.
Mit
freundlicher Unterstützung: ROXY Birsfelden, Nangilima-Project und weiterer
Gönnerinnen.
© Zina Vaessen, 2026
© Zina Vaessen, 2019
© Zina Vaessen, 2019