Touch Loop rahmt zwei Nervensysteme in einer intimen Rückkopplungsschleife aus Berühren und Berührtwerden. In irrationalen Gesten imaginierter Skulpturen hinterfragen die Performer:innen ihre eigenen Sinne. Das ist zugleich ein Hinterfragen ihrer Beziehung zu den Dingen um sie herum: Sind wir durch Berührung miteinander verbunden? Oder ist Berührung gerade Ausdruck unserer Getrenntheit – der Moment, in dem wir an den Grenzen des Anderen aufgehalten werden? Das Stück setzt sich mit Fragen danach auseinander, was unsere Körper fühlen und wie diese Empfindungen uns bewegen.
Touch Loop frames two nervous systems in an intimate feedback
loop of touching and being touched. In irrational gestures towards imagined
sculptures, the performers question their own senses. Which is the same thing
as questioning how they relate to the things around them. Are we interconnected
through our touch? Or is touch the fact of our separation, where we are held
back at the other’s borders? The piece engages questions about what our bodies
feel, and how we are moved by those feelings.